Frauenpower: Elisabeth Jordan, neue Vorsitzende der SPD Rosenheim-Stadt, und Alexandra Burgmaier wollen eng zusammenarbeiten

29. April 2015

"Gemeinsam sind wir stärker", kündigte die frisch gewählte SPD-Vorsitzende von Rosenheim-Stadt, Elisabeth Jordan auf dem Parteitag der Rosenheimer SPD einen engen Schulterschluss mit dem SPD-Kreisverband an. Die SPD müsse überregional zusammen wirken und den Menschen und Themen eine Stimme geben, die sie bräuchten.

"Unser Ziel muss sein, Rosenheim auch im Bundes- und Landtag wieder mit SPD-Abgeordneten zu vertreten, weil das der Region und der Demokratie gut tut", betonte auch SPD-Kreisvorsitzende Alexandra Burgmaier, die zu Gast war und sich auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Stadt-Vorstand freut.

Im Mittelpunkt beim ordentlichen Parteitag der SPD Rosenheim Stadt stand die Neuwahl des Vorstands.

Elisabeth Jordan, Bezirks- und Stadträtin der SPD wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Als ihre Stellvertreter stehen ihr Robert Metzger sowie Thomas Frank zur Seite. Als Kassier fungiert weiterhin Hans Fingernagel wie auch Judith Schäfer als Schriftführerin. Als Beisitzer komplettieren Dr. Fritz Ihler, Peter Schnellberger, Conny Dick, Wilma Waldt, Hermann Huber, Abu Erdogan, Silvia Petzke und Maria Noichl den neugewählten Vorstand. Die Vorsitzenden der Ortsvereine wie auch der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften der SPD vervollständigen den Vorstand.

Dieser Neuwahl ging ein Abschied voraus. Maria Noichl stand aufgrund ihrer neuen Aufgaben als Europaabgeordnete in Brüssel und Straßburg nicht mehr zur Verfügung. „Die SPD Rosenheim braucht eine Führung, die vor Ort ist. Sie muss für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein und das Stadtgeschehen vor Ort täglich verfolgen können. Dies kann ich leider nicht mehr leisten!“

Maria Noichl war seit 2003 die Vorsitzende des Stadtverbandes. Ihr Rechenschaftsbericht erstreckte sich über 12 Jahre SPD in Rosenheim. Mit einer ausführlichen Bilderpräsentation ließ sie die vergangen Jahre Revue passieren. Sie berichtete von Diskussionen zu Agenda 2010, Mindestlohn bis hin zum Atomausstieg. In ihre Amtszeit fielen u.a. Volksbegehren wie: „Aus Liebe zum Wald“, Studiengebühren oder Nichtraucherschutz. Diese unterstützte die Rosenheimer SPD stets tatkräftig. Auch viel Politprominenz besuchte in dieser Zeit den Unterbezirk: Andrea Nahles, Elke Ferner, Ottmar Schreiner, Hermann Scheer, Franz Münterfering wie auch der ehemaliger Bundeskanzler Gerhard Schröder seien hier besonders genannt. Als einen Höhepunkt beschrieb Maria Noichl die Festveranstaltung des Jahres 2006: 60 Jahre Wiedergründung der SPD in Rosenheim und 100 Jahre Geburtstag von Sepp Sebald, ehemaliger Oberbürgermeister in Rosenheim. Dieser hatte sich bereits zur damaligen Zeit in herausragender Weise für den sozialen Wohnungsbau engagiert.

Zum Abschluss formulierte Maria Noichl als persönliches Anliegen den langjährigen Wunsch der Rosenheimer SPD neu: „Wir wollen eine Waldemar von Knöringen Strasse in Rosenheim, am Besten in der Aisingerwies.“ Waldemar von Knöringen, auch als der „rote Baron“ bekannt, lebte ab seinem 4. Lebensjahr in Rosenheim und stemmte sich mit aller Macht gegen die Nationalsozialisten. Zeitweise war er auf der Breitenberghütte (Naturfreundehütte) versteckt. „Eine Straße mit seinem Namen wäre eine Ehre für Rosenheim. Das wünsche ich mir.“, so Noichl.

Neben Maria Noichl verlässt auch Kurt Müller den Unterbezirksvorstand. Über 40 Jahre gehörte er aktiv dem innersten Kreis der SPD an. Aufgrund einer Verhinderung wird seine Verabschiedung an anderer Stelle nachgeholt.

Im Anschluss bedankte sich Elisabeth Jordan in ihrer Antrittsrede bei der scheidenden Vorsitzenden Maria Noichl für ihre Arbeit in den letzten 20 Jahren für die Rosenheimer SPD. Sie verabschiedete sie mit den treffenden Worten: „Du bist nicht aus der Welt, sondern nur in Europa“. In ihrer eigenen Vorstellungrede legte Jordan anschaulich ihre Beweggründe für ihre Kandidatur dar. Sie stellte besonders die nötige Teamarbeit des neuen Vorstandes in den Vordergrund. Nachdem die SPD zurzeit weder ein Bundes- noch ein Landtagsmandat in Rosenheim hätte, sei es nötig, die überregionalen Themen im SPD Unterbezirk aufzugreifen. Jordan betonte zudem die wichtige Zusammenarbeit mit dem SPD Kreisverband Rosenheim Land. „Gemeinsam sind wir stärker“, so die neue Vorsitzende.

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